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Zwei Siege für Jonas Kulgemeyer bei der R5K-Tour!

  • T.S.
  • 13. Apr.
  • 3 Min. Lesezeit

Der Startschuss für die diesjährige R5K-Tour fiel in Dresden und direkt das erste Rennen hatte es in sich. Jonas zeigte hier bereits seine starke Frühform und lief mit 14:32 Minuten auf den zweiten Platz der U23-Gesamtwertung. Damit legte er eine solide Grundlage für die weiteren Stationen der Serie.


Die R5K-Tour selbst folgt einem spannenden Wertungssystem: Die zwei besten Ergebnisse eines Athleten sowie das große Finale in Berlin fließen in die Gesamtwertung ein. Dadurch bleibt die Serie bis zum Schluss offen und belohnt konstante Leistungen ebenso wie starke Einzelergebnisse. Gerade deshalb war der Auftakt in Dresden von besonderer Bedeutung – sowohl für die Platzierung als auch für das Selbstvertrauen.


Die Siegerehrung von der R5K-Tour im Rahmen des ADAC Hannover Marathons mit dem Sieg von Jonas Kulgemeyer.
Foto: Norbert Wilhelmi

Mit Bestzeit ins Osternest - Paderborner Osterlauf

Nur wenige Tage nach dem Auftakt in Dresden folgte mit dem Paderborner Osterlauf am 4. April die zweite Station der R5K-Tour, und Jonas lieferte eindrucksvoll ab.


Nach einem intensiven Trainingslager auf Mallorca, in dem er erstmals rund 150 Kilometer in einer Woche absolvierte (im Vergleich zu seinen üblichen 70–80 Kilometern), stellte sich die Frage: Würde sich dieser deutliche Umfangssprung bereits im Wettkampf auszahlen?

Die Antwort: eindeutig ja.


In einem hochklassigen Rennen traf Jonas erneut auf den bis dahin führenden Jakob Dieterich sowie Floyd Luca Schnaars. Lange Zeit sah es nach einem engen Dreikampf aus, doch auf den letzten 300–400 Metern zündete Jonas den Turbo. Er überholte das Führungsduo und setzte sich bis ins Ziel mit etwa 10 Sekunden Vorsprung ab und konnte mit 14:25min eine neue persönliche Bestleistung aufstellen.


Besonders bemerkenswert: Aus einem Rückstand von 25 Sekunden in der Gesamtwertung verkürzte Jonas auf nur noch 16 Sekunden. Ein entscheidender Schritt im Kampf um die Gesamtwertung der R5K-Tour. Dieser Sieg zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in ihm steckt. Während deutsche Eliteläufer solche Wochenumfänge wöchentlich absolvieren, tastete sich Jonas erstmals an diese Belastungen heran und erzielt bereits jetzt solche Ergebnisse. Das lässt für die Zukunft einiges erwarten.

 

Jonas Kulgemeyer auf der Strecke bei der dritten Etappe der R5K-Tour beim ADAC Hannover Marathon.
Foto: Norbert Wilhelmi

Allein gegen Wind und Strecke: Hannover als mentale Herausforderung!

Nur eine Woche später stand bereits das nächste Rennen an, diesmal im Rahmen des ADAC Marathon Hannover. Aber die Ausgangslage war alles andere als einfach:

  • Kaum Konkurrenz  und Jonas musste das Tempo komplett allein bestimmen

  • Ein Pendel-Rundkurs mit sechs Runden à ca. 800 Metern, der mental fordernd ist

  • Starker Wind, der das Rennen zusätzlich erschwerte

Trotz dieser Bedingungen zeigte Jonas eine kämpferische Leistung. Jonas betonte, wie zufrieden er insgesamt mit dem Ergebnis und seiner aktuellen physischen als auch psychischen Verfassung sei. Auch wenn eine neue Bestzeit oder eine Verbesserung in der Gesamtwertung der R5K-Tour ausblieb. Die Strecke sei durch die vielen Wendepunkte und das ständige Hin und Her eine echte Kopfsache gewesen.


Dennoch ließ er sich nicht beirren und lief ein kontrolliertes Rennen. Am Ende stoppte die Uhr bei 14:36 Minuten. Damit verpasste er zwar knapp eine Verbesserung seiner Zeit aus Dresden, konnte aber wichtige Erfahrungen sammeln, insbesondere im Hinblick auf Rennstrategie und mentale Stärke. Ein besonderes Highlight blieb für ihn dennoch die Atmosphäre: eine strategisch kluge Organisation sorgten für viele Zuschauer und eine großartige Stimmung.

 

Blick nach vorn: Deutsche Meisterschaften im Fokus

Mit den bisherigen Ergebnissen im Rücken richtet sich der Blick nun nach vorne. Ein nächstes großes Ziel sind die Deutschen Meisterschaften auf der Langstrecke in Uelzen, bei denen Jonas erneut seine Form unter Beweis stellen möchte.


Starke Partner im Hintergrund

Jonas Kulgemeyer war von den Zuschauern beim ADAC Hannover Marathon begeistert.
Foto: Norbert Wilhelmi

Ein wichtiger Bestandteil seines Erfolgs sind auch die Menschen und Partner hinter den Kulissen. Die Unterstützung durch ActiveSportshop GmbH, PumaRunning und die Manufaktur Die drei Schokojungs gibt Jonas nicht nur materiellen Rückhalt, sondern auch mentale Sicherheit. Diese Partnerschaften schaffen Vertrauen und Motivation, ein nicht zu unterschätzender Faktor im leistungsorientierten Sport.


Jonas hat in den ersten Rennen der R5K-Tour eindrucksvoll gezeigt, was in ihm steckt. Mit einem starken Auftakt in Dresden, einem überragenden Sieg in Paderborn und einem kämpferischen Auftritt in Hannover ist er auf einem sehr guten Weg.

Mit steigenden Trainingsumfängen und wachsender Erfahrung dürfte sein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft sein. Für die weitere Saison wünschen wir Jonas viel Erfolg, starke Rennen und weiterhin diese beeindruckende Entwicklung!

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